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Voraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen und Verweildauer

Die Aufnahme in das Projekt sollte möglichst zu Beginn des Schul- bzw. Halbjahres erfolgen. Die Kinder sollten in der Regel nicht länger als zwei Jahre im Schulprojekt verweilen.

Das Schulprojekt ist perspektivisch für bis zu 18 Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren konzipiert. Momentan lernen 10 Jungen im Projekt. Das Konzept sieht vor, Kinder bis zum Abschluss des 6. Schuljahres zu betreuen. Die Aufnahme sollte noch während der Grundschulzeit erfolgen. Schulanfänger werden nur in begründeten Ausnahmen im Schulprojekt eingeschult.

Für die Aufnahme von Schülern in das Schulprojekt "Kompass" sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Gutachten des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes mit ausgewiesenem erhöhtem sonderpädagogischem Förderbedarf

  • Fördernachweis der abgebenden Schule

  • aktuelle psychologische und fachärztliche Gutachten oder die Bereitschaft diese zu veranlassen bzw. zu aktualisieren

  • Antrag der Eltern auf Hilfe zur Erziehung oder Eingliederungshilfe

  • Feststellung des erzieherischen Bedarfs, Entscheidung des Fachteams des zuständigen Kinder- und Jugendamtes über die Hilfegewährung

  • Klare Aussage der Sorgeberechtigten bezüglich ihrer Bereitschaft zur Mitwirkung

Über die Aufnahme in das Projekt entscheidet eine Aufnahmekommission. Mitglieder dieser Kommission sind:

  • das Fachteam des Kinder- und Jugendamtes

  • der Leiter des Schulprojektes

  • ein Vertreter des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes (MSD)

  • ein Vertreter des Staatlichen Schulamtes

  • ggf. Schulpsychologischer Dienst

  • ggf. Vertreter der abgebenden Schule oder Kindertagesstätte

Die Integrationsphase in eine aufnehmende Schule beginnt mit der Zusammenkunft der Aufnahmekommission. Diese berät über die konkreten Modalitäten zur weiteren Schullaufbahn des Kindes und aller erforderlichen begleitenden und ergänzenden Hilfen. Die schrittweise Integration in der künftigen Schule wird durch die Mitarbeiter des Projektes intensiv begleitet.