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Zielstellung

Zielstellung des Projektes

Die übergeordnete Zielstellung ist die Vermeidung und Minderung von Benachteiligungen der überwiesenen Kinder sowie deren Integration in Grund-, Förder- oder Regelschulen entsprechend ihrer individuellen Fortschritte in den Bereichen des sozialen und kognitiven Lernens. Das Erreichen von Lern- und Bildungszielen steht gleichberechtigt neben der Entwicklung sozialer Kompetenzen und dem Therapieerfolg. Die Arbeit im Projekt wird gleichermaßen von Pädagogen, Sozialpädagogen und Therapeuten geleistet. Diese bilden ein gleichberechtigtes, multiprofessionelles Team.

Der Forderung des SGB VIII und des Thüringer Schulgesetzes nach Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule wird hier in besonderer Weise entsprochen.

In enger Kooperation mit allen Beteiligten können Kinder gefördert und gefordert werden, so dass Leistungsrückstände aufgeholt, Lern- und soziale Störungen reduziert, Talente und Begabungen unterstützt werden, um eine Integration in den regulären Schul- und Freizeitalltag in einem überschaubaren Zeitrahmen zu ermöglichen.

Eigen- und fremdgefährdende Verhaltensmuster können unterbrochen und Alternativen angeboten werden.

Eine Trennung der Kinder von ihren Eltern soll möglichst vermieden werden.

Schwerpunkte der ganzheitlichen Förderung sind:

  • Vermittlung einer positiven Grunderfahrung in Lernsituationen als Grundlage für eine Stabilisierung von Lernwillen und Lernmotivation

  • Realisierung des kontinuierlichen Schulbesuches

  • Entwickeln von Gemeinschaftsfähigkeit und Sozialkompetenzen

  • Entwickeln und Erproben von Handlungsalternativen und neuen Problemlösungsstrategien

  • Bildung und Stärkung von Kommunikations- und Konfliktfähigkeit

  • Entdecken und Verstärken von positiven Ressourcen und Selbstwert

  • Entwickeln und Erproben lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten

  • die Bearbeitung von Störungen im familiären System bzw. die Vermittlung und Begleitung zu externen Beratungs- und Therapieangeboten

  • Vorbereitung und Begleitung der weiteren Schullaufbahn und nachsorgender Hilfen zur Erziehung

  • emotionale Stabilisierung und Anbahnung neuer sozialer Beziehungen im Lebensumfeld in der Integrationsphase

  • Aufarbeitung schulischer und psychosozialer Defizite sowie Förderung der Motivation und Lernbereitschaft

  • Stärkung der Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit sowie der physischen Belastbarkeit

  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Erziehungsberechtigten